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Definition:
"Well then, being education thought as the way to take part in a society of equals; it is necessary to achieve an education that enables us to recognize ourselves as equals, treats us
as equals, integrates us, joins us together and leads us to mutual communication in spite of our differences. This is the inclusive education -because it really includes- we need."
Autor/in:
García-Hudobro, Juan Eduardo
Typ:
Buch
Jahr:
2008
Seiten des Beitrags:
8-16
Buchtitel:
Voluntary Contributions by Speakers on Inclusive Education
Titel des Beitrags:
Inclusive Education as Incorporation to Citizenship
Internet-Adresse (URL):
http://www.ibe.unesco.org/fileadmin/user_upload/Policy_Dialogue/48th_ICE/ICE_Voluntary_Contributions_by_speakers_final.pdf
Sprache:
Englisch
Land:
Chile
Seite des Zitats:
9

Definition:
Etwas verärgert gehe ich auf die gegenwärtige Diskussion ein; ein klar definiertes Wort soll nun einem offensichtlich irrtümlichen Zusammenhang nahegebracht werden.

Sehr Ähnliches ist vor fast einem Jahrhundert mit dem psychoanalytischen Fachausdruck “Verdrängung” (auf Spanisch: “desplazamiento”) geschehen. Es setzte sich als Übersetzung jedoch der Begriff “repression” durch, auf Deutsch entspricht dies wiederum dem Begriff “Unterdrückung”; diese irtümliche Übersetzung aus der deutschen Sprache hat sich jedoch nunmehr fremdsprachlich allgemein durchgesetzt, d. h. einer psychologisch gültigen Begrifflichkeit angepasst. Ausserdem dürfte die Hauptursache einer solchen Fehlleistung der überkompensierende Drang sein, sich von fachlichen Texten jüngster Zeit, eng und unkritisch, an “fremdartigen” Termini zu halten. Da der englische Substantiv “inclusion” und entsprechende Ableitungen, in welcher Sprache auch immer, Einbeziehung bedeutet, ist er, wenigstens fachlich betrachtet, hinfällig. Man bedenke ausserdem, dass auch hier möglicherweise, wie bei der Übersetzung des zum Vergleich herangezogenen Begriffes, Unwissenheit “am Werke” ist.

“Integration” hingegen stellt nicht nur ein altertümlich international gebräuchliches Wort dar, sondern gewiss auch eine allgemein unverwechselbare Semantik. Kurz: die Bedeutung einer integrativen oder, besser, integrierenden Erziehung “liegt auf der Hand” jeden Fachmannes, egal woher er stamme; die einer inklusiven oder inkludierenden hingegen erfordert einen Umweg der Aufklärung und/oder eine “Um-definition”. Muss das sein?

Ich hoffe mich deutlich ausgedrückt zu haben; “Integration” ist stets ein gegenseitig-umstrukturierender Vorgang; “Inklusion” ein einseitig-summierender.

Autor/in:
Ricardo Küpfer
Typ:
eigene
Jahr:
2009
Anlass:
berufliche Erfahrung
Internet-Adresse (URL):
rkupferk@telsur.cl
Sprache:
Deutsch
Land:
Chile

Definition:
Inclusion as a concept is much broader than integration, and has a different point of departure, because it is intimately related to mainstream education and regular schools. Inclusion implies that all children from a given community should learn together, irrespective of personal, social or cultural conditions. The idea behind inclusion is to create a school freed from any sort of “admission requirements”, selection or discrimination mechanisms /…/.
Autor/in:
Blanco Guijarro, Rosa
Typ:
eigene
Jahr:
1999
Anlass:
erschienen in der Zeitschrift BULLETIN 48 (The Major Project of Education in Latin America and the Caribbean), Santiago, Chile, April 1999, S. 56.
Sprache:
Englisch
Land:
Chile


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